Aargauischer Fussballverband

Erlinsbach/Zelgli und Rupperswil für Schweizer Cup qualifiziert

Re-Start bei den Juniorinnen und Junioren! In den beiden Entscheidungsspielen um die Qualifikation für den Schweizer Cup setzten sich bei den FF 15 der FC Rupperswil gegen Baden und bei den FF 19 der FC Erlinsbach/BSC Zelgli Aarau gegen Fislisbach souverän durch. Die Fotos von "FOTO Wagner" finden Sie am Ende des Artikels.

FF19: Erlinsbach/Zelgli Aarau siegt dank mehr Power
Es war für beide Teams ein Spiel ohne Kompass. Durch die Corona bedingte schwierige Vorbereitung wussten sie nicht, wo sie und ihre Gegnerinnen stehen würden. Das Verdikt nach 90 Minuten ist klar: Die Spielgemeinschaft aus Erlinsbach und Aarau verfügte über mehr Power und siegte verdient mit 3:0.

Für Sandra Waespe, Trainerin der Fislisbacherinnen war schon vor dem Anpfiff klar: «Es wird für uns ein Spiel der vielen Unbekannten.» Ihr Team reiste mit nur gerade 13 fitten Akteurinnen an. Mangels Alternativen musste Fabienne Egloff mit einer gebrochenen Rippe, die noch nicht ganz verheilt ist, ins Tor stehen. Während die Fislisbacher Frauen mit nur gerade zwei Spielerinnen auf der Bank antraten, brachte der FC Erlinsbach/BSC Zelgli Aarau 17 Namen aufs Matchblatt. 
Die Stärkeverhältnisse wurden im Spiel schnell einmal klar. Die Erlinsbacher Spielgemeinschaft machte von Anbeginn das Spiel. Der FC Fislisbach war in erster Linie mit Abwehrarbeit beschäftigt. Allerdings konnte auch das Team von Philippe Loretan und Jouke Fries die fehlende Spielpraxis nicht ganz verbergen. Vieles blieb Stückwerk. Die Angriffe des gediehen nur selten in die gefährliche Zone. Den Fislisbacherinnen gelang es, die Angriffswellen ihrer Generinnen leidenschaftlich abzuwehren. Gegen das 1:0 von Zoe La Roche in der 17. Spielminute war dann allerdings kein Kraut gewachsen. Die Mittelfeldspielerin düpierte am Fislisbacher Strafraum zwei Gegenspielerinnen und lief mit dem Ball am Fuss an zwei Gegenspielerinnen und zirkelte die Kugel aus 16 Metern ins linke Lattenkreuz. Fabienne Egloff im Fislisbacher Kasten blieb nur die Rolle der machtlosen Zuschauerin. Trotz klaren Vorteilen wollte dem FC Erlinsbach/BSC Aarau in Halbzeit eins nicht mehr gelingen. Im Gegenteil: Die Fislisbacherinnen fanden gegen Ende der ersten Halbzeit zusehends ihren Tritt.  Mit gepflegtem Passspiel kamen sie ebenfalls vors gegnerische Tor, ohne aber eine klare Torchance zu erarbeiten. Für den FC Fislisbach war einzig positiv, dass es noch immer erst 1:0 stand. Das liess für die zweite Halbzeit alle Möglichkeiten offen. 
Ralph Tondi, Trainer der 1. Mannnschaft beim FC Fislisbach, der das FF19-Team jahrelang betreute, sagte zur Pause deutlich, was er vom Fislisbacher Spiel hielt: «Wir haben bis dahin so ziemlich alles falsch gemacht. Vor allem haben wir die falschen Entscheidungen getroffen.» Tondi forderte seine Ex-Schützlinge auf, ihre Scheu abzulegen und mutig nach vorne zu spielen. 
Tatsächlich liefen nun auch die Fislisbacherinnen in der bissigen Kälte auf der ZehnderMatte allmählich warm. Aber am Strafraum war gegen die robusten Gegnerinnen meistens Schluss. Aber immerhin entwickelte sich nun ein Spiel, bei dem beide Teams entschlossen nach vorne spielten. Allerdings noch immer mit leichten Vorteilen für Erlinsbach/Aarau. Ein Pfiff in der 70. Minute verblüffte so ziemlich alle Akteurinnen auf dem Feld. Was war geschehen? Der Schiedsrichter hatte einen überharten Körpereinsatz einer Fislisbacher Abwehrspielerin gesehen. Ein harter Entscheid, befanden beide Trainer. Doch die Fislisbacherinnen akzeptierten den Entscheid des Unparteiischen, ohne auch nur einen Mucks von sich zu geben. Den fälligen Penalty verwandelte Zoe La Roche humorlos mit einem Knaller unters Netzdach zum 2:0. Damit war der Mist geführt. Der FC Fislisbach versuchte zwar nochmals alles, kam zum einen oder andern Abschluss. Jessica Eggnauer machte in der 89. mit dem 3:0 den Deckel aufs Fass. Die letzte Chance gehörte in der Nachspielzeit noch den Fislisbacherinnen, die mindestens noch den Ehrentreffer erzielen wollten.  Doch Flavia Schär im Erlinsbacher Tor, die eine überzeugende Partie ablieferte, hielt ihren Kasten bis zum Schluss sauber. (Beat Gomes)
 

FF15: Rupperswil siegt gegen Baden souverän
Im Entscheidungsspiel der FF15 setzte sich der FC Rupperswil gegen den FC Baden 1897 gleich mit 6:0 durch. Rupperswil-Trainer Thomas Wassmer zeigte sich im Interview nach dem Schlusspfiff hoch erfreut. 

Thomas Wassmer, wo sehen Sie die Gründe für den ungefährdeten Sieg Ihres Teams heute?
Es macht mich besonders stolz, dass das Team meine Vorgaben heute sehr gut umgesetzt hat und es zeigt, wie ehrgeizig und diszipliniert sich die Mädchen präsentieren. Wir sind eine verschworene Truppe, wo jede auf jede schaut und sie sich bedingungslos füreinander einsetzen.

Dank diesem Sieg ziehen Sie mit Ihrem Team in den Schweizer Cup ein. Was für Ziele verfolgen Sie in diesem Wettbewerb?
Wir versuchen natürlich, unsere Chance zu packen und nehmen nicht nur teil, damit wir teilgenommen haben sondern möchten auch etwas erreichen. Unser Ziel ist es natürlich, dass wir uns für das grosse Finalturnier qualifizieren können und dafür werden wir im Qualifikationsturnier alles geben. 

Dann wünschen wir Ihnen und den Mädchen viel Erfolg!
Vielen Dank. Ich möchte mich an dieser Stelle noch beim AFV und dem FC Gränichen recht herzlich für die tolle Organisation heute bedanken. (Silvia Augstburger)

 

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